Wie wähle ich das passende WordPress-Theme aus?

Welches Theme ist das richtige für mich?

Bilder - Cyberdog Designs aus Ransbach-Baumbach

Ganz einfach, das Theme, welches Ihnen gefällt! So könnte man die Frage kurz und bündig beantworten, und hätte sogar Recht damit. Aber… und ja, es gibt natürlich ein aber, ist Theme nicht gleich Theme. Und die meisten Demos benötigen noch zusätzliche Plugins, PageBuilder etc. um genau so auszusehen. Oftmals bekommt man die zwar mit dem Theme mitgeliefert, aber ist dann an die Beschränkungen von z.B. Envatos Themeforest gebunden, so man denn nicht direkt das Plugin nochmal nachlizensiert. 

Wie wähle ich also das passende Theme aus?

Wenn wir von Cyberdog Designs, Ihrer Werbeagentur aus Ransbach-Baumbach (soviel Werbung muss erlaubt sein 😉 ) ein Theme für einen Kunden auswählen, gehen wir zumeist nach folgenden Kriterien vor.

  1. Look & Feel des Themes
  2. Support
  3. Bewertungen

Natürlich passiert es auch mal, dass ein Kunde uns anspricht und sagt: „Hey, ich will genau das Theme haben“, aber das ist eher seltener der Fall. Also durchstöbern wir als erstes Themeforest, aber auch die WordPress-eigene Datenbank nach passenden Themes, die wir dem Kunden später vorschlagen können.

Look & Feel

Auch wenn wir Designer sind, greifen wir oftmals auf vorgefertigte Themes zurück und nutzen diese als Vorlage für die spätere Gestaltung. Das hat mehrere Vorteile. Wir müssen das Rad nicht neu erfinden (auch wenn wir es können) und später können wir uns relativ sicher sein, dass der Kunde eine zukunftssichere Webseite hat, die weiterhin mit Updates versorgt wird. Und bei der Auswahl achten wir natürlich zuerst auf das Look & Feel, also das Aussehen und die Bedienbarkeit des entsprechenden Themes.

Nachdem wir also uns verschiedene Themes auf den einschlägigen Seiten angeschaut haben, wählen wir die, von denen wir denken, dass sie am besten zum Projekt passen, aus. Dazu betrachten wir uns die verschiedenen existierenden Demo-Seiten an, probieren diese aus, klicken auf Buttons, Menüeinträge, halt genau das, was später auch die Besucher der Webseite machen würden und schauen, wie sich das Theme so anfühlt.

Zusätzlich schauen wir uns natürlich den erzeugten HTML-Code an und testen die Demo-Seiten mit verschiedenen Tools wie z.B. dem W3C-Validator (um zu schauen, ob irgendwelcher erzeugter HTML- bzw. CSS-Code schwerwiegende Fehler enthält), GTMetrix bzw. Pingdom für die Seitengeschwindigkeit usw. Sind wir da mit den Ergebnissen zufrieden, geht es weiter mit dem Support.

Support

Viele Nutzer von WordPress denken, sie werden ihn nie brauchen, wenn er dann aber nicht reagiert, ist das Geschrei groß… der Support. Mit dem Wissen im Hinterkopf kontaktieren wir von der Werbeagentur Cyberdog Designs im Vorfeld den Support mit relativ einfachen Fragen. Gibt es Support für Plugin X, kann ich Feature Y mit dem Theme nutzen etc. Meistens ergeben sich auch Fragen aus der Beschreibung oder Nutzung der Demo, weshalb wir den Support kontaktieren. Reagiert der Support vor Verkauf nur zögerlich oder recht spät, ist das ein Anzeichen dafür, dass er das später auch tun wird, immerhin hat er da das Geld schon (und Geld aus so exotischen Ländern wie Vietnam, Thailand oder Laos zurückzufordern ist recht schwierig).

Wenn der Support allerdings flink reagiert, zufriedenstellend unsere Fragen beantwortet und wir eventuell noch ein aktives Forum entdecken, dann macht uns das das Theme noch sympathischer, weil so dann davon auszugehen ist, dass der Support auch wirklich seinen Namen wert ist. (Positivbeispiele sind auch Theme-Ersteller, die einen Live-Chat auf ihrer Seite anbieten wie z.B. Elegant Themes, die Entwickler des Divi-Themes).

Bewertungen

Wenn Sie ein Produkt auf Amazon kaufen oder an einer Versteigerung auf Ebay teilnehmen, schauen Sie sich die Bewertungen des Produkts und des Verkäufers an. Also machen wir von der Werbeagentur Cyberdog Designs aus Ransbach-Baumbach das natürlich auch. Kann man so doch schon im Voraus erahnen, was einen erwarten wird, wenn man das Theme kauft. Angefangen von mangelnden Updates bis zu kostenlosem On-Page-Support, wo die Themeersteller einem bei der Realisierung eines Features helfen kann alles dabei sein, und wenn ein Theme weniger als 4 Sterne, 80% Bewertung hat, ist es eh zumeist uninteressant. Aber was viele dann vergessen, ist, sich die negativen Bewertungen bei einer sonst recht hohen Bewertung anzuschauen, kann man so doch einerseits eventuelle Fallstricke und andererseits deren Lösung schon im Voraus sehen und in seine persönliche Auswahl miteinbeziehen. Auch, was eventuell mitgelieferte Plugins betrifft, kann ein Blick in die Bewertungen Aufschluss darüber geben, ob diese noch aktuell sind oder es dort Probleme geben könnte.

Sonstige Features

Dem aufmerksamen Leser wird aufgefallen sein, dass wir bis jetzt nur wenig über Plugins gesprochen haben… und das hat auch einen guten Grund. Plugins, die mitgeliefert werden, sind natürlich ein Kaufkriterium, allerdings eher zweitrangig für uns, da nicht vorhandene Plugins nachgekauft werden können oder es aber gute, kostenlose Optionen gibt. Und natürlich gibt es immer die Möglichkeit, die benötigte Funktion auch anders nachzubilden.

Wenn Plugins mit Themes mitgeliefert werden, ist man immer auf sowohl den Theme- als auch den Plugin-Ersteller angewiesen, was Updates betrifft. So wird z.B. mit dem populären Avada-Theme eine ganze Reihe von Plugins angeboten, aber, so man diese nicht separat noch kauft, ist man auf Theme-Fusion, die Ersteller Avada angewiesen, dass diese Avada aktualisieren, damit sie somit eine aktuelle Version des entsprechenden Plugins anbieten können. Und wenn der Plugin-Ersteller einen Tag später das Plugin aktualisiert.. tja, dann heisst es wieder warten oder eine Lizenz für das Plugin kaufen.

Dadurch macht man sich natürlich irgendwo von den Theme-Erstellern abhängig und manches (wichtige!) Update von WordPress scheitert daran, dass man zwar WordPress, aber nicht die benötigten Plugins updaten kann und das einem die komplette Seite zerschiesst. Von daher sind mitgelieferte Plugins zwar ein Bonus, aber sollten niemals ein primäres Kaufkriterium sein!

2017-07-21T14:05:39+00:00